ENTWURF EINES FORSCHUNGSPROJEKTES:

Jüdische Identität und Krise der Tradition

Zum Briefwechsel zwischen Walter Benjamin und Gershom Scholem

1.) Hannah Arendt schrieb bereits 1968 über die Stellung Walter Benjamins in seiner Zeit: "Was man damals die 'Judenfrage' nannte [...] ist heute von der Katastrophe des europäischen Judentums gleichsam überspült und berechtigterweise in Vergessenheit ger aten. [...] So belanglos diese Problematik angesichts dessen, was sich dann wirklich ereignete, anmuten mag, weder Benjamin noch Kafka noch Karl Kraus sind ohne sie verständlich."1 Zwar ist in der Rezeption des Benjaminschen Denkens oft genug versucht wor den, dessen jüdische Identität in die Interpretation miteinzubeziehen, aber diese Versuche sind doch meist sehr allgemein gewesen: Sie haben selten das soziale und ideologische Feld zu untersuchen versucht, in dem diese Identität erst entzifferbar wird; s ie sind fast alle von einem Vorbegriff ausgegangen, was denn jüdische Identität zu sein habe.2 Die aber steht damals gerade in Frage - Hannah Arendt hatte das zwar in ihrem oben zitierten Essay im Prinzip erkannt, aber ihr stand das wesentlichste Dokument noch nicht zur Verfügung: Benjamins Briefwechsel mit Gershom Scholem aus seinen letzten Lebensjahren.3 "Lebendiges Judentum" schreibt Benjamin an Scholem, "habe ich in durchaus keiner anderen Gestalt kennen gelernt als in Dir."4 Der Briefwechsel ist auch seither kaum Gegenstand der Forschung gewesen.5 Erst auf seiner Grundlage, vor allem aber auch erst dann, wenn man auch Scholems überhaupt nicht simples Verhältnis zum Judentum in die Betrachtung einbezieht, ist Klarheit möglich darüber, was hier 'Judent um' heißen kann.

2.) Meine Untersuchung soll hier vorarbeiten und den Briefwechsel als wirklichen Dialog darstellen. Ich will allerdings nicht nur das Verhältnis der Briefpartner untersuchen - gerade ein Briefwechsel6 verlangt, über die immanente Auslegun g hinauszugehen, er muß in den historischen Kontext gestellt werden. Welthistorische Ereignisse und Tendenzen, zeitgenössische Diskussionen und persönliche Erlebnisse spielen hier eine zentrale Rolle, der die Analyse mit einer Weite der Fragestellung gere cht werden muß. Es soll dabei um mehr gehen, als um die Darstellung eines biographischen und zeitgeschichtlichen Dokumentes - im Briefwechsel sind Fragen von andauernder Aktualität aufzuzeigen. Die Frage der 'Identität' und insbesondere der 'jüdischen Ide ntität' wird Ausgangspunkt und Zentrum meiner Überlegungen sein.
Der Briefwechsel erscheint als hervorragender Ort, an dem sich Dokument und Theorie berühren, wo sich Sozial- und 'Ideen'geschichte kreuzen und zueinander in Beziehung gesetzt werden können. Meine Untersuchung strebt dann auch in keiner Weise an, einen gl eichmäßigen oder umfassenden Kommentar zu geben, sondern will vom Briefwechsel aus vor allem zwei Fragestellungen entwickeln: - die theoretische nach der jüdischen Identität, von hier aus können Schlaglichter auf das Werk Benjamins und Scholems sowie auf die aktuellen Diskussionen geworfen werden; - die sozialhistorische, wo die theoretischen Thesen ihrem Kontext gegenübergestellt werden: der Situation der deutsch-jüdischen Intellektuellen, dem Zionismus und der jüdischen Situation im damaligen Palästina, schließlich der Emigration. Zwischen diesen beiden Richtungen werde ich immer wieder auf die biographische Situation Benjamins und Scholems eingehen, die sich in den Briefen spiegelt; da es von beiden noch keine grundlegende Biographie gibt, erscheint mir auch so ein Baustein von wi ssenschaftlicher Bedeutung. - 'Endprodukt' der Arbeit würde ein längeres Paper sein.

3.) Bekanntlich stellte sich die erwähnte 'Judenfrage' jener Generation als Paradox dar, als Unfähigkeit, sich zu entscheiden: Für die Väter war es der Konflikt zwischen der Assimilation und dem traditionellen Judentum, für sie selbst radikalisierte sich diese Frage noch einmal, vor allem durch die Erfahrung der europäischen Katastrophe des ersten Weltkrieges. Für die beiden Briefpartner kreisen die Überlegungen um die schlechte Alternative von Kommunismus und Zionismus - Benjamins will nicht vollständig in das materialistische Lager übergehen, sein Versuch, zwischen den Stühlen zu denken, droht aber mehr und mehr zu scheitern;7 Scholem kann sich niemals vollkommen mit dem Zionismus identifizieren, wo dieser zu einer rein politischen Lösung der 'Judenfrag e' wird und sieht sich mit der Notwendigkeit einer inneren Emigration konfrontiert.8 "Wir haben zu früh gesiegt" - "Siege im kleinen, aber ihnen entsprechen die Niederlagen im Großen":9 das erscheint die resignative Qintessenz Aber dabei bleibt es keinesw egs: beide versuchen in und über diese Situation zu arbeiten und sie zu reflektieren. Sie diagnostizieren, exemplarisch im Werk Kafkas, eine "Erkrankung der Tradition":10 Die alten Ordnung sind nicht mehr in Geltung, aber alles andere ist erreicht als ein Freiraum für Neuanfänge. In einer Situation, in der Benjamin - als einer der ersten - die Moderne ausmacht, kann 'Identität' nicht mehr in einem fraglosen 'Selbstsein bestehen. Gerade daran zeigt sich für sie, daß die 'Judenfrage' sich nicht im politisch en erschöpft, daß jüdische Identität wesentlich ein besonderes Verhältnis zur Tradition bedeutet.11 Angesichts des drohenden Verlustes dieser Tradition schlagen die beiden entgegengesetzte Wege ein: Scholem untersucht die jüdische mystische und messianisc he Tradition historisch und stößt dabei auf ihre seltsame Geschichte, in der sie ständig verschwindet;12 Benjamin versucht, den aktuellen Traditionsbruch selbst mit mystisch-messianischen Kategorien zu begreifen. Man muß wohl nicht begründen, daß die Logi k einer Tradition im Umbruch, einer Identität ohne Selbstverständlichkeit, die sie zu denken versuchen, für uns heute bedeutsam ist. Im letzten Brief stellt Scholem die Doppelfrage, die zu denken gibt: 'Die Juden und Europa' - "Für die Juden: wie werden s ie aussehen, wenn dieser Boden ihnen entzogen werden wird, nach furchtbaren Demoralisationen und Vernichtungs-strategien? [...] Für Europa: wie würde eigentlich ein Europa nach der Ausscheidung der Juden aussehen?"13

4.) Die Erfahrung bleibt nicht auf den theoretischen Austausch zweier Isolierter beschränkt: sie ist verschränkt in ein Netz von persönlichen Bekannten und zeitgenössischen Diskussionen, die heute oft vergessen sind. Bedrohlich spielen vor allem die Zeitumstände herein: für Scholems vor allem die Palästina-Frage, für Benjamin erst die prekäre Situation eines deutsch-jüdischen Intellektuellen, dann die triste Existenz als Emigrant. Diese Momente muß eine gründliche Untersuchung berücksichtigen, von ihnen aus kann auch eine Perspektive auf die kulturelle, soziale und materielle Gesamtsituation der kritischen Intellektuellen jener Zeit gewonnen werden.14 Es ist ihnen gemeinsam ein Bewußtsein der - nicht nur physischen - Bedrohung ihrer ganzen Existenz, der Problematik ihrer Identität und der Gef ährdung ihrer Produktion. "Es bleibt also nur die Arbeit" schreibt Benjamin,"aber nichts gefährdet sie mehr als sie so deutlich als einziges inneres Auskunftsmittel zu erkennen."15 Hier ist das Schreiben aufs engste verbunden mit der Frage nach der Identi tät - der Briefwechsel ist dabei ein privilegierter Ort, um das herauszuarbeiten.

5.) Schließlich: Wenn Kafka das Problem der deutsch-jüdischen Schriftsteller als das Leben zwischen drei Unmöglichkeiten darstellt ("der Unmöglichkeit, nicht zu schreiben, der Unmöglichkeit, deutsch zu schreiben, der Unmöglichkeit, anders zu schreiben")16, so trifft das aufs genaueste Walter Benjamin, der wie kaum ein anderer seiner Zeit problematisiert hat, was Schreiben und was Lesen bedeuten kann in der Situation der Mode rne. Heute bekommt diese Konstellation wieder Aktualität, wenn sich Jacques Derrida, der prominenteste Vertreter der französischen Dekonstruktion, einerseits auf Benjamin bezieht,17 wenn er eben Schreiben und Lesen problematisiert, andererseits die eigene jüdische Identität anklingen läßt.18 Es mag hier also ein innerer Zusammenhang zwischen jener 'jüdischen Identität' und dem Problem des Lesens und Schreibens bestehen - die historische Rückfrage wäre auch für die aktuellsten theoretischen Auseinandersetz ungen bedeutsam.

Anmerkungen
Ich zitiere großteils aus Teil A und B der Bibliographie. 1Arendt, 38f. 2 Vgl. die Literatur zu Benjamin in der Bibliographie, wesentlich stärker kommt dieses in gewisser Hinsicht naive Verfahren bei älteren Gesamtdarstellungen zum Vorschein, so die von Rolf Tiedemann, von Susan Buck-Morss, auch von Heinz Eidam, die ich hier nicht extra aufführen will. Ich habe mich mit Walter Benjamin schon ausführlich in meiner Diplomarbeit "Das Bild des Vergangenen. Zur Auffassung von Geschichte und Tradition bei Freud und Walter Benjamin" und in einem Vortrag "'Erstarrte Unr uhe'. Das Bild des Vergangenen bei Walter Benjamin" beschäftigt. 3 Benjamin/SchOLEM, Briefwechsel 1933-1940. Frankfurt/M. 1980. Vorher war erst eine Auswahl von Benjamins Briefen an Scholem, nicht dessen Antworten publiziert (BENJAMIN, Briefe. Frankfurt/M. 1966). Auch das wichtige Buch von SCHOLEM, Walter Benjamin - Ge schichte einer Freundschaft. Frankfurt/M. 1975) war noch nicht erschienen. 4 Benjamin (1966), 513. 5 Vgl. Mattenklott, 273:"Die inzwischen umfangreiche Benjamin-Forschung hat das Briefwerk bislang nur als Arsenal für Belegmaterial ausgewertet. Ihr ist dabei entgangen, daß der Brief für Benjamin eine nicht ersetzbare eigene Form zwischen oder gar jenseits von Kunst und Leben war." Der Autor entwirft dann allerdings auch nur eine Theorie des Briefes nach Benjamin. Vgl. auch POPP: Der Briefwechsel mit Scholem habe "unverständlicherweise außer in den Anmerkungen der Herausgeber zu d en Gesammelten Schriften in der Sekundärliteratur noch keinen Eingang gefunden". Tatsächlich gibt es bisher einen einzigen wichtigen Artikel von WOHLFAHRT (1981), der sich jedoch fast ausschließlich mit Benjamins Seite beschäftigt. Das Verhältnis zwischen Scholem und Benjamin ist auch im allgemeinen noch nicht gut aufgearbeitet (Vgl. Bibliographie B), es gibt nur ein größeres Werk, das von ALTER. 6 Die Literaturtheorie des Briefes ist allerdings noch wenig ausgearbeitet, vgl. Breysach. 7 Die Stellung Benjamins zum Materialismus und zur Frankfurter Schule insbesondere kann m.E. nur unter Heranziehung des Briefwechsels geschehen - wenn das bisher ve rsucht wurde, so doch immer unsystematisch, blind etwas herausgreifend. Ich würde das aber in dieser Untersuchung auch kaum anreißen können. 8 "Ich glaube ja nicht, daß es etwas gibt wie eine 'Lösung der Judenfrage' im Sinne einer Normalisierung der Juden" schreibt Scholem (Benjamin/Scholem, 215) angesichts der sich verschärfenden Auseinandersetzungen in der Palästina-Frage. 9 Scholem an Benjamin, Scholem (1975), 217; und Benjamin an Scholem, Benjamin/Scholem, 23. 10 Ebd., 272. 11 Dieser Gedanke ist an Franz Rosenzweigs Stern der Erlösung angelehnt, der in diesem Kontext von größter Bedeutung ist. 12 Mir scheint, als habe Scholem diese für sein späteres Werk entscheidene Gedanken ursprünglich im Briefwechsel mit Benjamin entwickelt: "Solche Erkrankung, würde ich sagen, liegt in der mystischen Tradition selbst angelegt: daß Tradierbarkeit der Tradit ion allein noch als ihr Lebendiges erhalten bleibt, ist im Verfall der Tradition [...] nur natürlich." (Benjamin/Scholem, 286) Das wäre allerdings noch zu überprüfen. 13 Ebd., 319. 14 Zu diesem Thema ist die Literatur natürlich erdrückend; eine Auswahl is t in der Bibliographie (Teil E) aufgeführt. 15 Ebd., 119. 16 Kafka, 337f. 17 Teilweise explizit, wie in Derrida (1987, 1991). Verschiedene andere Schriften von Derrida und anderen ( Harold Bloom, Emanuel Lévinas, Paul de Man, Samuel Weber) wären unter Umständen heranzuziehen. Das soll aber eher ein e Marginalie meiner Arbeit darstellen 18 Explizit in Derrida (1989, 1992)

Vorläufige Bibliographie

(Stand: 18.1. 96)
Vor allem zu C) und E) ist die Literatur natürlich fast unübersehbar, ich habe hier eine Auswahl von dem aufgenommen, was zunächst relevant erscheint.

A. Primärliteratur
Benjamin, Walter, Gesammelte Schriften. Frankfurt/Main 1974ff. - Briefe. FfM. 1966. Benjamin/Scholem, Briefwechsel 1933-1940. FfM. 1980. Buber, Martin, Der Jude und sein Judentum. Gesammelte Aufsätze und Reden.Köln 1963. Cohen, Hermann, Religion der Vernunft aus den Quellen des Judentums. Darmstadt 1966. Scholem, Geshom, Ursprünge und Anfänge der Kabbala, Berlin 1962. Judaica (Bd. 1-5). FfM 1963ff. - Die jüdische Mystik in ihren Hauptsrömungen, FfM. 1967. - Zur Kabbala und ihrer Symbolik. FfM 1973.. - Walter Benjamin - Geschcihte einer Freundschaft. FfM 1975. - Von Berlin nach Jerusalem. Jugenderinnerungen. FfM 1977. - Walter Benjamin und sein Engel. FfM 1983. Sabbati Zwi. Der mystische Messias, FfM 1992. - Briefe. München 1994f. Rosenzweig, Franz, Der Stern der Erlösung. FfM 1988.
B. Über das Verhältnis Scholem-Benjamin
Alter, Rober, Necessary Angels. Tradition and Modernity in Kafka, Benjamin, and Scholem. Cambridge (Mass.) 1991. Fabian, Hans J. German Letters - The correspondence of Georg Kaiser and of Walter Benjamin and Gershom Scholem as opposing mirrors of inner and outer reality.In: World Literature Today 64 (1990), 242-45. Friedman, John S., Author-ity and the Thora Aura. In : Journal of reform Judaism 1 (1988) Handelman, Susan A., Fragments of Redemption. Jewish thought and Literary Theoy in Benjamin, Scholem and Levinas. Bloomington 1991. Janz, Rolf Peter, Theology and History. the example of Benjamin and Scholem. In: KWIET (1987), 137-44. Mosès, Stéphane, Der Engel der Geschichte: Franz Rosenzweig, Walter Benjamin, Gershom Scholem. [Einzelstudien, eine behandelt die Auseinadersetzung von Scholem und Benjamin über Kafka] FfM 1994. Popp, Christine, Artikel Benjamin/Scholem Briefwechsel. In Jens, Walter (Hg), Kindlers neues Literaturlexikon, München 1989ff: Rothstein, Eduard, A fateful intellectual Friendship. In: Commentary 84 (1987) Nr.6, 41-49. Smith, Gary, "Die Zauberjuden": Walter Benjamin, Gershom Scholem, and other GErman-Jewish Esoterics between the World Wars, in: The Journal of Jewish Thought and Philosophy 4/1995, 227-243. Wohlfahrt, Irving, 'Die eigene, bis zum Verschwinden reife Einsamkeit'. zu Walter Benjamins Briefwechsel mit Gershom Scholem. In: Merkur 25 (1981), 170-191.
C. Über Benjamin (siehe auch B)
Adorno, Theodor W., Benjamin, der Briefeschreiber. Jetzt in: Ders., Noten zur Literatur. FfM 1974. Arendt, Hannah, Walter Benjamin. Bertolt Brecht - Zwei Essays. München 1971. Mattenklott, Gert, Benjamin als Korrespondent, als Herausgeber der 'Deutschen Menschen' und als Theoretiker des Briefes. In: Steiner, Uwe (Hg.), Walter Benjamin, 1892-1940, zum 100. Geburtstag. Bern. u.a. 1992, 273-282. Smith, Gary, 'Das Jüdische versteht sich von selbst' - Walter Benjamins frühe Auseinandersetzung mit dem Judentum. In: Dt. Vierteljahresschrift für Literaturwiss. und Geisesgeschichte 65 (1991), 318-34. Wohlfahrt, Irving, 'Der umgekehrte Turmbau zu Babel' - Die Idee des Judentums bei Walter Benjamin. In: Bucklicht Männlein und Engel der Geschcithe. Der Zauberer Walter Benjamin. Eine Ausstellung des Werkbund Archivs im Martin Gorpius Bau. Gießen 1990.
D. Über Scholem (siehe auch B)
Biale, David, Gershom Scholem: Kabbala and Counter-History. Cambridge (Mass.) - London 1979. Bloom, Harold, Kafka - Freud - Scholem. Basel - Frankfurt/M. 1990. Bloom, Harold (Hg). Gershom Scholem, New York 1987. Cohen, A.A (Hg.) Contemporary Jewish religious Thought. New York 1987. Dan, Joseph, Gersholem and the mystical Dinemsion in Jewish History, New York 1987. Gershom Scholems major Trends in Jewish Mysticism 50 Years after. Proceedings of the sixth Conference on the Hitory of Jewish Mysticism. Tübingen 1993. Idel, Moshe, Rabbinism versus Kabbalism: On G. Scholem's Phenomenology of Judaism, in: Modern Judaism 11 (1991), 281-296. Schäfer, Peter/Smith, Gary (Hg.) Gershom Scholem - Zwischen den Disziplinen, FfM1995.
E. Weitere Literatur
Adler, H. G., Die Juden in Deutschland: Von der Aufklärung bis zum Nationalsozialismus. München 1960. Breysach, Barbara, Für eine Literaturtheorie des Briefes. In: Dies, 'Die Persönlichkeit ist uns nur geliehen'. Zu Briefwechseln Rahel Varnhagens. Würzburg 1989 Derrida, Jacques, Prejugés: vor dem Gesetz. Wien 1992. Ders., 'Gesetzeskraft'. Der mystische Grund der Autorität, FfM 1991, Ders., Wie nicht sprechen - Verneinungen. Wien 1989. Ders., Le tours de babel, In: Psyché. Paris 1987. Kafka, Franz, Briefe 1902-1924, Frankfurt/M. 1975. Kahn, Lothar, Between two Worlds: A cultural History of German-Jewish Writers.Ames (Iowa) 1993. Keßler, Mario. Antisemitismus, Zionismus und Sozialismus. Arbeiterbewegung und jüdische Frage im 20. Jahrhundert. Mainz 1993. Knülle, Hans H., Die Juden und die deutsche Linke in der Weimaer Republik. Düsseldorf 1971. Koebner, Thomas (Hg.), Das jüdische Exil und andere Themen. (Exilforschung Bd. 4) München 1986. Kwiet, K. (Hg.), From the Emancipation to the Holocaust. Essays on Jewish literature and history in Central Europe. Kensington 1987. Lacqueur, Walter, Der Weg zum Staat Israel. Geschichte des Zionismus.Wien 1975. Löwy, Michale, Redemption and Utopia. Jewish Libertarian Thought in Central Europe. London 1992. Mendes-Flohr, Paul, Divided Passions. The Jewish Intellectual and the Experience of Modernity, 1988 Mosès, S. /Schöne, A. (Hg.), Juden in der deutschen Literatur. Ein deutsch-israelisches Symposion. FfM 1986. Mosse, Werner E./Pauker, A. (Hg.), Deutsches Judentum in Krieg und Revolution 1916-1923, Tübingen 1971. Reinharz, Jehuda/Schutzberg, Walter (Hg.), The Jewish Response to German culture. Hannover - London 1985. Shedletzky, I, Deutsch-jüdische Exil umd Emigrantenliteratur im 20. Jahrhundert. Tübingen 1993. Simon, Walter (Hg.), Juden und Deutsche: Vergangenheit und Zukunft. Graz 1994. Vital, David, Zionism. (3 vols.) Oxford 1975ff. Walter, Hans A., Asylpraxis und Lebensbedingungen in Europa 1933-1950. Darmstadt - Neuwied 1977. 3