Die Arbeitsgruppe Philosophische Frauenforschung am Institut für Philosophie mit Unterstützung des Wiener Philosophinnen Clubs und in Zusammenarbeit mit dem Gender-Kolleg und der

HUS-Fakultätsvertretung der Universität Wien lädt ein zum

 

VORTRAG

von

Astrid Deuber-Mankowsky

Humboldt-Universität Berlin

zum Thema

"Diffraction statt Reflection. Methodische Überlegungen zur Deutung von Phänomenen wie Lara Croft"

 

Donnerstag, 27. Juni 2002, 18.30 Uhr

Institut für Philosophie, Universität Wien,

NIG, Universitätsstraße 7 / 3. Stock, Hörsaal 3 D

 

Astrid Deuber-Mankowsky, Wissenschaftliche Assistentin am Kulturwissenschaftlichen Seminar der Humboldt-Universität zu Berlin. Veröffentlichungen u.a.: Der frühe Walter Benjamin und Hermann Cohen. Jüdische Wert, Kritische Philosophie, vergängliche Erfahrung, Berlin 2000; Lara Croft. Modell, Medium, Cyberheldin, Frankfurt a.M. 2001. Mithrsg. der Zeitschrift Die Philosophin. Forum für feministische Theorie und Philosophie.

"Phänomene wie Lara Croft stellen uns vor neue epistemologische Herausforderungen. An Donna Haraways Unterscheidung von Diffraction und Reflection anknüpfend möchte ich einen methodischen Vorschlag formulieren, wie man sich aus feministischer Perspektive Phänomenen wie Lara Croft nähern kann, ohne sich in die Fänge der Unterscheidungen von Virtualität/ Realität zu verstricken. Statt für eine bestimmte politische Position zu optieren, möchte ich dafür plädieren, die Frage nach (politischer) Handlungsfähigkeit mit der Frage nach Wahrnehmungsfähigkeit zu verbinden."